Aufkleber Haftetiketten und mehr

» Sie kleben, informieren, erfreuen, sind ein Statement und manchmal nerven sie auch, die Rede ist von Aufklebern oder auch Haftetiketten. «

Aufk­leber, Haftetikett, Klebefolie oder Sticker? Oft hört man die Frage: "Wo liegt der Unterschied zwischen all diesen Bezeichnungen?", im Prinzip gibt es keinen. Etiketten an sich gibt es schon seit dem 18. Jahrhundert, diese waren damals nicht selbstklebend (SK) und erfüllten den Zweck der Information, z.B. als Weinetiketten oder auch als Preisetiketten auf Waren.

Seit dem Jahre 1935 (erfunden von Richard Stanton Avery) gab es sie dann auch als sogenannte Haftetiketten. Diese bestanden aus 3 Schichten:

  1. Dem Obermaterial
  2. dem Klebstoff und
  3. dem Trägermaterial (meist bestehend
    aus einem mit Silikon beschichteten Papier oder Karton).


Dies war auch gleichzeitig die Geburt des Aufklebers. Sticker hingegen ist nichts anderes als die englische Bezeichnung für Aufkleber, also eigentlich dasselbe, jedoch nutzen wir heutzutage den Begriff Sticker in Bezug auf kleine Aufkleber, auf denen z.B. nur ein Logo aufgedruckt ist. Bei der Klebefolie handelt es sich um eine besondere Art des Haftetiketts, wobei das Obermaterial aus Kunststoff (Folie) besteht. Diese wird häufig für geplottete (geschnittene) Beschriftungen verwendet z.B. bei Auto- und Schaufensterwerbung.


Etikettenmaterial
Je nach Einsatzgebiet werden unterschiedlichste Obermaterialien bei Etiketten/Aufklebern verwendet.
Zu den häufigsten zählen:

  • Papier (gestrichen/ungestrichen, matt/glänzend),
  • Kunststoff (PVC/Vinyl, Polyprophylen (PP), Polyethylen (PE), Polyester)
  • Spezielle Materialien (Tyvek, Polyolefine)


Grundsätzliche Kleberarten
Die häufigsten Klebstoffe bei Haftetiketten/Aufkleber sind Akrylat, Gummi/Harz, Silikon/Kautschuk/Harz sowie Synthese Kautschuk.
Diese werden in zwei Gruppen aufgeteilt:

Non-permanent/removable (REM)
Wiederablösbare Etiketten besitzen einen Non-permanent Kleber. Sie zeichnen sich dadurch aus, das die Etiketten entfernt werden können ohne das dabei störende Klebstoffreste zurückbleiben. Jedoch gibt es auch in dieser Kategorie unterschiedliche Stufen, von rückstandsfrei entfernbaren Etiketten (z.B. Dekofolien) bis hin zu schwachhaftenden Klebern (z.B. Post-Its).

Permanent (PER)
Bei den dauerhaft klebende Etiketten gibt es ebenfalls eine Vielzahl an unterschiedlichen Versionen, abhängig vom späteren Verwendungszwecke. Zum Beispiel ist Acrylkleber ideal für glatte Oberflächen, auf rauhen Oberflächen hingegen ist ein Kleber mit hohem Kautschukanteil besser geeignet. Zudem gibt es noch allerhand Spezialetiketten, z.B. Siegelaufkleber, die nicht mehr entfernt werden können ohne dabei zerstört zu werden.


Grundsätzliche Lieferformen von Etiketten/Aufkleber
Bogenware
Einer der häufigsten Varianten ist die Bogenware, man kennt sie aus dem Schreibwarengeschäften, meist im Format DINA4 um sie im eigenen Office-Drucker verwenden zu können.

Rollenware
Etiketten auf Rollen werden für spezielle Etikettiermaschinen benötigt, diese finden am häufigsten Anwendung in der Industrie, wo schnell viele Etiketten verklebt werden müssen.

Etiketten im Büro
Im Arbeitsalltag unterscheidet man unter 3 grundsätzlichen Etikettvarianten


Fertig bedruckte Etiketten/Aufkleber
Hierbei handelt es sich meist um reine Informationsaufkleber, z.B. wenn sich einmal die Bankverbindung geändert hat und die alten Geschäftsvordrucke weiterverwendet werden sollen. Dabei werden kleine Aufkleber mit dem Hinweis auf die neue Kontodaten gedruckt und später auf die Vordrucke geklebt. Aber auch Aufkleber mit dem Firmenlogo und/oder der Anschrift für den Versand von Waren fallen unter diese Kategorie. Zu den bekannten Unternehmen in Deutschland, die solche Aufkleber produzieren, gehört DeineStadtklebt.de

Blanco Etiketten
Es gibt sie in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Materialien, meist vorgestanzt auf einem DINA4-Bogen, für den Einsatz im eigenen Laser- oder Tintenstrahldrucker. Die Verwendung ist sehr Vielfältig, dementsprechend groß ist auch die Auswahl an Etiketten. Weltweit führendes Unternehmen für diese Art von Haftetiketten ist die Firma Avery-Zweckform.


Vorgedruckte Etiketten/Aufkleber
Im Prinzip handelt es sich hierbei um eine Kombination der beiden vorherigen Varianten. Man lässt sich bei einer Firma spezielle Etiketten z.B. mit dem eigenen Firmenlogo bedrucken und vorstanzen, so das man später nur noch die gewünschten Informationen mit dem eigenen Drucker eindrucken kann (z.B. Preisetiketten). Diese Art von Aufklebern können von so ziemliche jeder Offsetdruckerei hergestellt werden, hierbei macht es Sinn, sich einen Anbieter vor Ort auszusuchen, um die Wünsche persönlich zu besprechen.

Kategorie: Standards Tipps

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KW 21 - Mittwoch, 25. Mai 2016